Restaurant – Café Villa Alwind am See, Bodensee

Restaurant – Café Villa Alwind am See

Alwindstraße 18-20
88131 Lindau
Telefon: 08382 28020-80
Fax: 08382 28020-81
E-Mail: info@villa-alwind.de
Internet Adresse: www.villa-alwind.de

Hotel-Info

Mit Freundlichkeit verwöhnen

Was im "Restaurant – Café Villa Alwind am See" als erstes auffällt? Das äußerst freundliche und professionelle Team um Michael Gerstmayr und seine Partnerin Alexandra Richter. Sie freuen sich darauf, seine Gäste zu verwöhnen und ihnen beim Essen und Trinken eine genussvolle und harmonische Zeit zu bereiten. Der Küchenmeister und Hotel-Betriebswirt Michael Gerstmayr hat als Küchenchef vielfältige Praxiserfahrungen erworben und sich die Philosophie zu eigen gemacht: Kreativ, regional und frisch muss es ein, was auf den Teller kommt. Dafür legt er beim Einkauf sehr großen Wert auf erstklassige und saisonal ausgewogene Zutaten aus dem Umland. Bei der Zubereitung geben er und seine Mitarbeiter all’ ihre Liebe zum Produkt und ihre Ideenfülle in den Kochtopf und hoffen, dass ihre Gäste ein wenig mehr Zeit mitgebracht haben. Um die Besonderheiten der feinen Karte mit allen Sinnen zu genießen und auf der Zunge zergehen zu lassen.

Auch bei Veranstaltungen im Haus erfüllen die angebotenen Speisen hohe Ansprüche für das leibliche Wohl. Zahlreiche Gäste haben schon gemeinsam mit Familie und Freunden in der Villa Alwind gefeiert, wo sie einen besonderen Tag genießen konnten, weil sie die vollständige Planung und Durchführung den Profis überließen. Passend zur Veranstaltung – Geburtstag oder Taufe, Weihnachtsfeier oder Geschäftsessen oder sonstige feierliche Anlässe – verwandelt die Dekoration die Räume in Orte zum Wohlfühlen.

 

Balsam für Leib und Seele

Streicheln die kulinarischen Leistungen der Küche den Gaumen, so erfreut das Ambiente des „Restaurant – Café Villa Alwind am See“ drinnen wie draußen die Sinne.

Der Name Alwind erscheint erstmals im 13. Jahrhundert. 1455 baute ein Herr von Höchst hier ein burgähnliches Schlösschen. 1475 entdeckte man in Bad Schachen eine Eisen-Schwefelquelle, was die Entstehung eines kleinen Heilbades förderte, das in den folgenden Jahrhunderten ständig wuchs.

In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde das Schösschen von einer Gräfin von Heldenstein etwas umgebaut. Urkundlich wird es am 13. November 1496 erwähnt, als in einem Streit vom Konstanzer Offizial Alwind als Grenze zwischen den Pfarreien Lindau und Wasserburg festgelegt wurde.
1521
kaufte der Lindauer Bürger Marx von Kirchen, einem aus Basel stammenden Geschlecht, das Schlösschen dem Grafen Montfort, der auch den Besitz in Wasserburg hatte, für 1400 fl. ab.

In der späteren Folge wechselten die Besitzer mehrmals.
1797
wurde Friedrich von Gruber, ein Handelsherr aus Lindau, der Besitzer. Sein Nachkomme Georg von Gruber, der 1842 bis 1845 den Lindenhof erstellte, baute und gestaltete das heutige Schlösschen, auch Villa genannt, im Stil eines italienischen Landhauses mit italienischen Gartenanlagen um 1852. Er nannte es seinen „Sommersitz auf einer lieblichen Höhe über dem See“. Der Architekt, namentlich nicht bekannt, stammte aus St. Gallen.


1905
kaufte das Anwesen Leopold König. Sein Vater war Zucker- und Baumwollkönig von Russland, der schon 1860 ein stattliches Haus in Bonn baute, die heutige „Villa Hammerschmidt“. Leopold König erweiterte den Pferdestall, dessen 22 Pferde, überwiegend Araber, aus einem russischen Gestüt stammten. Beschäftigt und untergebracht wurden dafür ein Stallmeister und zwei Stallknechte. Er ließ eine Reithalle bauen, in der seine Töchter zu jeder Jahreszeit reiten konnten.
1912
starb Leopold König. Das Schloss ging in den Besitz seiner Witwe über.

 

As times go by …

Nach dem ersten Weltkrieg kam die Inflation und damit der wirtschaftliche Niedergang. Alwind war nicht mehr zu halten.
1928
wurde der Besitz an Dr. Beckmann, einen Messerfabrikanten und Großbrauereibesitzer aus Solingen verkauft.
1937
erwarb die deutsche Reichspost Schloss Alwind und modernisierte es.
1939 bis 1945
war es dann ein Posterholungsheim für weibliches Personal.
Nach dem Krieg
residierte hier bis 1950 der französische Gouverneur.
1951
wurde es Ferienstätte der Deutschen Bundespost.



1988
wurde die Villa renoviert. Die Malereien wurden vom Restaurator Waibel so rekonstruiert, dass heute wieder die ursprüngliche Fassung zu sehen ist. Das Kutscherhaus wurde umgebaut. Eine Gärtnerei und ein Badehaus gehören nun auch noch zu Alwind. Zu all den dominanten Bauten muss natürlich auch der große Park genannt werden, der das ganze Anwesen umgibt. Er hat geometrische Beete und dient vor allem dem Spazieren und der Repräsentation. Eine weit ausschwingende Freitreppe führt über immer neue Terrassen, an Magnolienbäumen und Koniferen, an Mäuerchen, Springbrunnen und kegelartig zugeschnittenen Bosketten vorbei hinab bis zum See.
2011
wurde die Villa innen umgestaltet. Ein neues Konzept erforderte es, Einzel- und Doppelzimmer zu Ferienwohnungen zusammenzufassen. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, den wertvollen Bestandes größtmöglich zu schonen. Gemeinschaftsflächen, wie der hochherrschaftliche Speisesaal, der Wintergarten, das Kaminzimmer und das Treppenhaus, wurden lediglich sorgsam und zurückhaltend saniert.

 

 


Auf ein Wort

mit Michael Gerstmayr von der Villa Alwind am See

Wie wir wurden, was wir sind:
Koch wollte ich schon mit sechs Jahren werden. Zwei Tage, bevor ich in die erste Klasse gekommen bin, habe ich mir die linke Hand drei Mal gebrochen und war fünfeinhalb Wochen im Krankenhaus. Da habe ich mir die Zeit mit Aufzugfahren vertrieben und dabei bin ich in der Küche gelandet. Seitdem wollte ich Koch werden.

Was am meisten Spaß macht?
Ich steh’  schon gerne in der Küche und habe in vielen Häusern gearbeitet. Eine besonders schöne Erfahrung war aber sicherlich meine Zeit als Küchencoach. Ich bin selbst Küchenmeister und Hotelbetriebswirt. Beim Coaching ging es mir in der Hauptsache darum, bei Kollegen System in die Küche zu bringen.

Wie ich zu diesem Objekt kam?
Das war reiner Zufall. Als Lindauer kennt man natürlich diese Location, die jahrelang nur für die Post zugänglich war und jetzt seit vier Jahren öffentlich ist. Und für mich ist es einfach der schönste Ort am See.

  

Hotel - Restaurant - Allgäu - essen und trinken - genießen

 

Galerie

Gut zu wissen

Inhaber:

Michael Gerstmayr

 

Öffnungszeiten:

12.00 – 22.00 Uhr

Dienstag Ruhetag

 

Warme Küche:

12.00 – 14.00 Uhr

18.00 – 21.00 Uhr

 

Anzahl der Sitzplätze:

Restaurant 50

Kaminzimmer 20

Wintergarten 20

Terrasse 32

Gastgarten 96

 

Parken:

Privatparkplätze vor der Schranke


Öffentl. Verkehrsmittel:

Bus an der Einfahrt

 

Kartenzahlung:

EC-Karte

 

Gut zu wissen:

Schlösschen im Stil eines italienischen Landhauses mit italienischen Gartenanlagen aus der Zeit um 1852. Seit 1952 unter Denkmal- und Naturschutz, seit 2011 der Öffentlichkeit zugänglich. Kreative, regionale und frische Küche.

Anreise & Karte

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